Sehen Sie eine atemberaubende Kunstsammlung im Palais Lobkowitz in der Prager Burg und erfahren Sie mehr über die Geschichte der Familie Lobkowicz.
Werfen Sie auf einer Führung einen Blick in das Prager Juwel
Konzert in einem Palast aus dem 16. Jahrhundert
Die schönste Aussicht auf ganz Prag haben Sie vom Südturm des Domes auf über 100 Meter Höhe. Hoch hinaus gelangen Sie nur über rund 280 Treppenstufen des Doms. Einmal oben angekommen werden Sie einen Ausblick erleben, der Ihnen noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Ein Erinnerungsfoto darf an dieser Stelle natürlich auch nicht fehlen.
Wer seine Fotos gerne selbst schießt, muss für Fotos innerhalb der Burg eine Fotolizenz kaufen. Die Lizenz erhalten Sie wie die Tickets an den Schaltern für den Ticketverkauf.
Die beste zeit für die Besichtigung der Prager Burg sind die Sommermonate. Ab April bis Oktober haben Sie die Möglichkeit sowohl den Königsgarten als auch den Burggraben zu besichtigen. Öffnungszeiten der Prager Burg variieren saisonbedingt. Die Innenhöfe sind im Sommer zwischen 5:00 und 24:00 Uhr geöffnet. Die Innenräume der Bürg öffnen von 9:00 bis 17:00 Uhr. Die Besichtigung der Innenhöfe ist für Sie kostenlos. Der Einlass in die Burg ist jedoch kostenpflichtig. Beliebt ist der Besuch um 12:00 Uhr um im ersten Hof der Burg die festliche Wachablöse zu erleben.
Je nachdem welchen Teil des Burgkomplexes Sie besichtigen möchten variiert der Ticketpreis für die Prager Burg. Tickets für den großen Rundgang (Rundgang A) kosten pro Vollzahler 350 CZK (ca. 13,00€). Für den kleinen Rundgang (Rundgang B) zahlt man 250 CZK (ca. 9,50€). Familien und Kinder bekommen einen ermäßigten Tarif. Es sind außerdem weitere Tickets für verschiedene Sonderausstellungen oder Einzelbesichtigungen, z.B. des Pulverturms erhältlich. Tickets für die Prager Burg sind jeweils zwei Tage gültig. Tickets gibt es aber auch inklusive Führungen und als Variante "Ohne Anstehen".
Für die Besichtigung der Prager Burg auf eigene Faust können Sie vor Ort einen Audioguide leihen. Er enthält ca. drei Stunden Material und ist für 450 CZK (ca. 17,00€) pro Tag erhältlich ist. Schöner ist es natürlich die Burganlage mit einem erfahrenen Guide zu besuchen, der Sie über alles Wissenswerte rund um die lange Geschichte der Prager Burg und ihrer Sehenswürdigkeiten aufklären kann. Führungen auf Deutsch können vorab am Informationszentrum der Burg reserviert werden und kosten pro Person und Stunde 100 CZK (ca. 4 €). Einfacher ist die Buchung Ihrer Eintrittskarte inkl. Führung online.
Nehmen Sie sich am besten einen ganzen Tag Zeit, denn in der Prager Burg gibt es eine Menge zu sehen und Sie wollen sicher keine der Sehenswürdigkeiten verpassen. Haben Sie sich kurzentschlossen auf den Weg zur Burg gemacht, können Sie die wichtigsten Bereiche auch innerhalb von drei Stunden besichtigen.
Die Prager Burg thront in rund 70 Metern Höhe auf dem Berg Hradschin, direkt über der Moldau. Während einer Sightseeingtour durch die Hauptstadt Tschechiens lässt sich die Burg am besten zu Fuß erreichen. Zu Fuß ist der Fußweg auf den Hradschin zu Prager Burg wahnsinnig schön, aber mühsam. Wer nicht gut zu Fuß ist kann den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Mit der Straßenbahn 22 oder 23 steigen Sie an der Haltestelle Pohorelec oder Pražský aus. Mit der Metro gelangen Sie über die Station Malostranská über den Hradschin zur Prager Burg.
Die Prager Burg ist nicht nur eines der uneingeschränkten Highlights der Stadt Prag, sondern auch das größte in sich geschlossene Burgareal der ganzen Welt. Zwar wurde die Burg bereits im 9. Jahrhundert n. Chr. gebaut, ihr Aussehen veränderte sich seither jedoch stark. Die Burg ist heute durch mehrere Baustile geprägt. Entdecken Sie die vier Top-Highlights des Burgkomplexes der Prager Burg.

Der Veitsdom ist die das größte Kirchengebäude ganz Tschechiens und eines der absoluten Highlights auf einer Besichtigung der Prager Burg. Errichtet wurde die imposante Kathedrale unter Karl dem IV. im Jahre 1344. Der Veitsdom beherbergt als namentliche Körnungskirche die Krönungsinsignien, die in der Kronkammer aufbewahrt werden. Vom Südturm in 100 Metern Höhe haben Sie einen wunderbaren Blick über ganz Prag.

Der Königspalast wurde bereits im Jahr 1135 im romanischen Stil erbaut und diente den böhmischen Königen als Wohnsitz. Von seiner ursprünglichen Bauweise ist leider nur noch ein kleiner Teil, vor allem im Kellergewölbe, sichtbar. Die meisten Bereiche des Palastes bestehen aus einer bunten Mischung verschiedener Baustile. Darunter vor allem der gotische Stil und Einflüsse der Renaissance. Die gotischen Bereiche wurden von Kaiser Karl dem IV. im Zuge einer großen Umbaumaßnahme im 14. Jahrhundert in Auftrag gegeben. Einige Bereiche des Palastes erinnern an ein Set aus der Erfolgsserie Game of Thrones.

Die St. Georgs Basilika ist ein weiteres Highlight auf einem Rundgang über das Gelände der Prager Burg. Zwar gibt es noch zwei weitere Kirchen auf dem Burggelände, die Basilika ist allerdings neben dem Veitsdom die interessanteste von ihnen. Sie hat als einzige ihren ursprünglich und romantischen Charakter beibehalten. In den Räumlichkeiten der Kirche werden heutzutage außerdem Kunstwerke aus dem 19. Jahrhundert ausgestellt. Ein Besuch lohnt sich!

Das Goldene Gässchen, auch Alchimistengasse genannt, ist eine kleine Straße innerhalb der Prager Burg. Auf Ihrer Stadtbesichtigung durch Prag dürfen Sie diesen Ort keinesfalls auslassen, denn angeblich haben Alchimisten genau an dieser Stelle versucht künstliches Gold herzustellen und den Stein der Weisen zu fabrizieren. Wer weiß, vielleicht haben Sie es ja geschafft? Wieso zieht diese kleine Gasse sonst jährlich Millionen von Menschen in ihren Bann? Finden Sie es heraus.